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Einführung
Seit
Jahren hört man
Katastrophennachrichten: Seit der Industrialisierung wird es
wärmer.
Die gemessenen Temperaturen sind alarmierend.
Großstädte
werden überflutet, weil die Polarkappen abschmelzen. Schuld
daran ist der Mensch: Mit seinen Abgasen verpestet er die
Atmosphäre
und zerstört die Umwelt. Doch langsam kommt Kritik auf: Wie
wahr
sind solche Berichte eigentlich? Ist es eine reine Sensation ohne
wahren Hintergrund? Wie viel stimmt von diesen Geschichten. Dieses
Projekt soll Aufschluss bringen und recht überraschende Fakten
ans Tageslicht fördern.
1 Klima
Als
erstes wird in diesem
Heft das Klima erläutert. Zusammenfassend kann man zum Klima
sagen, dass es die Statistik des Wetters ist. Dafür muss man
z.B. jeden Tag die Temperatur messen und jedes Jahr aus allen
Tagestemperatur die Durchschnittstemperatur des Jahres ermitteln.
Für
das Klima muss man dies mehrerer Jahrzehnte durchführen. Der
Durchschnitt dieser Werte erhält die Bezeichnung
„Klima eines
bestimmten Ortes“.

Zeichnung
1: Jährliche Mitteltemperatur der Stadt Berlin-Dahlen. Hier
befindet sich die älteste Messstation Deutschlands.
Dieser
Winter (2006/07) war
sehr mild. Vergleicht man die Durchschnittstemperatur mit den Daten
des Klimas, zeigt dies eindeutig, dass es in den letzten Monaten viel
zu warm war. Ein Zeichen des Klimawandels? Nein, auf keinen Fall. Der
Winter fällt in die Kategorie
„Wetterextreme“. Das Wetter
ist der Teil der Meteorologie, dessen aktuelle Daten sich
täglich,
wöchentlich, oder auch monatlich ändern. Das Wetter
ist, im
Gegensatz zum Klima sehr unbeständig.In letzter Zeit hat
Sigmar
Gabriel immer wieder in der Presse den warmen Winter als Beweis
für
den Klimawandel angeführt. Aber dieses Verhalten ist
völlig
inaktzebtabel. Er kennt sich genau genommen nicht mit der
Meteorologie aus und hat einen weiteren wichtigen Aspekt zu diesem
vergessen: Vergleicht man Europa mit Amerika, ist dies im Bereich
Temperatur ein deutlicher Kontrast. Im Westen war es in den letzten
Monaten sehr kalt. Die „Rekordhitze“ des April war
ein lokales
Ereignis und fand nur in Europa statt.
1.1
Die Globaltemperatur
Eben
wurde erklärt, dass
man das Klima für einen bestimmten Ort errechnen kann. Eine
wichtige Statisktik ist außerdem die Globaltemperatur. Es ist
die Durchschnittstemperatur, die auf der gesamten Welt herrscht. Sie
liegt (zur Zeit) bei etwa 15°C.
Für
die Berechnung des
globalen Mittelwerts wurden rund um die Erde Messtationen verteilt.
Deren Jahreswerte werden jedes Jahr gemittelt; heraus kommt die
Globale Temperatur. Da jedes Institut die Daten anders behandelt,
gibt es „verschiedene“ Zahlen. Am meisten werden
jedoch die der
Climate Research Unit (CRU) und des Goddard Institut for Space
Studies (GISS) verwendet.
Man
sollte jeoch eines stets
im Hinterkopf behalten: Die Globaltemperatur herrscht niemals
wirklich auf dem gesamten Planet. Es ist, wie man in den ersten
Zeilen lesen kann, nur der Durchschnitt. An der Antarktis ist es im
Jahr etwa -18°C Grad kalt, während es in der
Wüste im
Schnitt 20°C Grad ist. Weitere Probleme entstehen bei den
Messungen:
1.1.1
Probleme, die bei den Messungen entstehen
Auf
der gesamten Welt sind,
wie erwähnt Messstationen verteilt. Dies sind jedoch nicht
genug. Die meisten Messstationen sind in gut zugänglichen
Regionen verteilt. Es gibt sie jedoch nur sehr selten in
Wüsten
und an den Polen. Zudem gibt es nur sehr wenige, die auf den Ozeanen
messen. Diese Stationen sind natürlich nicht auf dem
Meeresgrund
verankert, sondern befinden sich auf Schiffen. Diese fahren dann zu
einer bestimmten Stelle im Meer und ermitteln dort täglich die
Daten. Allerdings wird diese Position nicht immer genau eingehalten.
Auch
die Umgebungen der
Instrumente haben sich geändert. So wurden viele von
ständig
größer werdenden Städten eingeholt. Hier
ist es
logischer Weise viel wärmer als auf dem Land. Dies
ändert
jedoch nichts an dem globalen Klima; es ist ein örtlicher
Effekt.
Außerdem
werden Schiffe
mit der Zeit immer größer. Man befestigt die
Thermometer
höher am Schiff. Aus diesem Grund sind sie weiter vom
kühlendem
Wasser entfernt, wodurch sie wärmere Temperaturen ermitteln.
Auch dieses Phänomen verfälscht die Ergebnisse.
1.2
Klimawandel
Im
Laufe der Jahrmillionen
hat die Erde sehr große Temperaturschwankungen erlebt. Es gab
Kaltzeiten, in denen große Teile der Erde zugefroren waren,
aber auch sehr warme Perioden.
Mit
heutigen Mitteln kann man
Temperaturen bis vor fast einer Million Jahren exakt rekonstruieren.
Diese Zeitspanne deckt mehr als acht Eiszeitenzyklen, also kalten
Zeiten, ab. Damit die Forschungen über diese Zeit erfolgen
können, muss man Eisbohrkerne analysieren. Für diese
relativ neue und sehr genaue Bestimmungen der Temperatur wird
folgendens Phänomen genutzt: Jedes Jahr entsteht in
Schneegebieten eine neue Eisschicht. Jede ist wegen Klimaschwankungen
anders aufgebaut. In Laboren können diese ausgewertet werden
und
zeigen so den Temperaturverlauf und die Menge des Kohlendioxids in
der Atmosphäre der letzten hunderttausend Jahren. Wenn man nun
in diese ganzen Schichten bohrt, erhält man lange, runde
Säulen;
somit hat man von jeder Jahresschicht eine Probe.
Durch
Vemutungen und
logischen Schlüssen kann man jedoch noch weiter forschen. So
ergibt sich, dass nach einer gewissen Zeitspanne die Erde
abkühlt,
bzw. sich aufwärmt.
Kommen
wir zu den Ergebnissen
der Forscher: Vor etwa 2 Millionen Jahren endete der bisweilen
vorletzte Erdabschnitt, das Pliozän. Die Warmezeiten, die zu
dieser Zeit stattfanden, war ideal für unsere Vorfahren. Sie
konnten endlich Afrika verlassen und sich in Europa ansiedeln, weil
es durch die vorigen kleinen Eiszeiten in Europa zu kalt für
sie
gewesen war.
Es
folgten die nächsten
kühlen Jahrtausende. Sie begannen vor etwa 1,8 Millionen
Jahren
und endeten vor 11.000 Jahre. Während des so genannten Pleistozän fand
die berühmte Eiszeit statt.
Nach
dieser Periode wurde es
schlagartig wieder wärmer. Die riesigen Eismassen bildeten
sich
zurück und es begann das Holozän, in dem wir immer
noch
leben. Auffallend für unsere Zeit ist das Holozäne
Maximum.
Die Temperaturen stiegen weit über die heutige
Durchschnittstemperatur von etwa 15 °C. Dies geschah nach Ende
der Eiszeit, also während der Bronzezeit vor etwa 6000 Jahren.
In Diagrammen erscheint diese Warmzeit wie zwei Hügel: In der
Mitte des Maximums wurde es relativ kühl, man kann diese
Temperatur mit unseren Aktuellen vergleichen. Obwohl es nun sehr warm
war, darf man nicht vergessen, dass wir uns in einer Kaltzeit
befinden. Diese fing vor 2,7 Millionen Jahren an. Das Holzäne
Maximum ist war eine (der) Warmzeit(en) der gegenwärtigen
Kaltzeit.
Man
weiß, dass Römer
mit Sandalen und leichter Bekleidung sich nicht nur im warmen Italien
sondern auch in kälteren Gebieten wie England aufhielten. Denn
zur Zeit der Römer gab es die vorletzte kleine Warmzeit. Nach
dem Untergang des römischen Reiches kühlte Europa ab.
Die
Temperaturen stiegen erst
wieder im Mittelalter. Es begann eine weitere kleine Warmzeit. Zu
dieser Zeit konnten Weinstöcke in ganz
Großbritannien
wachsen. Zumindest für Europa war es eine prächtige
Zeit.
Große Kirchen zeugen noch heute von dem ehemaligen Reichtum.
Viel seltener fiel die Jahresernte aus; zu kühle Jahre
ereigneten sich nicht mehr so häufig wie in der vorigen
Kaltzeit. Viele Forscher sagen deshalb, dass es unsinnig ist, sich
vor einer wärmeren Zeit zu fürchten. Immer als diese
in der
Erdgeschichte auftraten, wurden positive Ereignisse dokumentiert.
Vor
400 Jahren fiel unser
Kontinent in die kleine Eiszeit. Manche Jahre waren so kalt, dass
Flüsse wie die Themse einfroren. Davon zeugen
Gemälde, die
von Jahrmärkten und anderen Feiern auf dem Eis dokumentieren.
Nun
wärmt sich Europa
langsam wieder auf. Dies haben bereits viele Menschen bemerkt: Die
Durchschnittstemperatur ist im letzten Jahrhundet um 0,7 °C
gestiegen. Der Grund dafür ist, dass sich die Erde nach der
kleinen Eiszeit wieder aufwärmt. Vermutlich gehen wir auf die
nächste Warmezeit zu; nach der Analyse der Temperaturdaten
wäre
dies am wahrscheinlichsten...
(Für
detaillierte
Diagramme der Globaltemperatur siehe Anhang.)
2
Der Treibhauseffekt
Der
Treibhauseffekt ist das
„größte Problem“ des Planeten,
glauben viele. Das
stimmt jedoch nicht, denn der Treibhauseffekt ist natürlich
etwas völlig Natürliches. Ohne ihn wäre es
auf der
Erde 33°C kälter, wodurch Wachstum unmöglich
wäre.
Die
Wärme der Sonne
würde zu fast zum Großteil von Erde reflektiert
werden.
Die Treibhausgase, die sich in der Atmosphäre befinden,
bewirken
jedoch, das ein großer Teil der Wärme nicht wieder
ins
Weltall gelang. Die in der Atmosphäre befindlichen
Treibhausgase
wirken wie ein „Spiegel“ und werfen die Strahlen
zurück zur
Erde. Diese Phänomen nennt man den
„Treibhauseffekt“. Dieses
Prinzip klingt theoretisch sehr logisch. In Wirklichkeit hat man
jedoch erst sehr wenig in diesem Bereich verstanden. Deshalb muss man
zu unserer Zeit immer wissen, dass keiner weiß, wie exakt die
Vermutungen über diese und andere Mechanismen sind, die das
Klima steuern.
Folgende
Stoffe tragen zum Treibhauseffekt bei:
|
Treibhausgas
|
Anteil am Treibhauseffekt
|
|
Wasserdampf
|
62,0%
|
|
Kohlenstoffdioxid
|
22,0%
|
|
Ozon
|
7,0%
|
|
N2O (Lachgas)
|
4,0%
|
|
Methan
|
2,5%
|
|
andere Spurengase
|
2,5%
|
2.1
Kohlenstoffdioxid und
weitere
Treibhausgase
Viele
Menschen halten
Kohlendioxid für ein gefährliches Gift. Es
zerstört
die Umwelt. Doch so wahr sind diese Geschichten nicht. Fühlen
wir dem ganzen Mal auf den Zahn: Ohne CO2, so heißt dieses
Gas,
würde es keine Bäume und Menschen geben. Warum das?
Bäume
brauchen CO2, das wir ausatmen. Es ist für sie fast wie
Sauerstoff für uns Menschen.
In der Atmosphäre kommt es
nur in sehr geringen Mengen vor (es sind 0,054%). Es gehört zu
der Gruppe der Treibhausgasen, wobei es auch hier nur einen geringen
Teil ausmacht (s. Tabelle). Dagegen ist der größte
Teil,
mit 62% der „bösen“ Gase, Wasserdampf.
Somit müsste
man, um eine schwerwiegende Veränderung des Klimas, nicht den
Ausstoß von CO2, sondern von Wasserdampf verbieten. Ein
weiterer Punkt spricht gegen die These, dass CO2 zurzeit das Klima
erwärmt: Dieses Gas hat, seine
„Erwärmungskapazität“
bereits ausgeschöpft. Man muss dies mit geschwärzten
Scheiben vergleichen: Wenn man mehrere Scheiben hintereinandergelegt
hat, kann man nicht mehr durch sie durchblicken. Werden noch mehr
Scheiben aufgelegt, ändert sich nichts. Denn eine schon
undurchsichtige Fläche kann man natürlich nicht noch
undurchsichtiger machen. Genauso ist es mit dem Kohlendioxid; mehr
Wärme kann es nicht mehr vor dem Entweichen ins Weltall
aufhalten.
2.1.1 Ein
interessantes Ergebnis der Eisbohrkerne
Die
schon erwähnten
Eisbohrkernanalysen haben zu einem weiterem wichtigen Ergebnis
geführt:
Die Auswertungen dieser Kerne ergab, dass die
gesamte These des menschengemachten Kohlenstoffdioxid in Frage
gestellt wird. Es gibt einen Zusammenhang zwischen CO2 und der
Jahresdurchschnittstemperatur. Im Gegensatz zu der These des
anthropogenen Klimawandels wird es nicht wärmer, nachdem der
Gehalt von CO2 ansteigt. Der Zusammenhang ist umgekehrt. Wird es
wärmer, dauert es rund 800 Jahre, bis der CO2-Gehalt in der
Atmosphäre zunimmt. Das heißt, dass der Anstieg des
CO2
die Folge der Temperaturerhöhung ist.
2.2
Messungen in
der
Troposphäre

Zeichnung
2: Die jährliche Mitteltemperatur in der Troposphäre.
Rot:
Messungen durch Wetterballons; Blau:Messungen durch Satelliten
Eine
weitere Erkenntnis, die
die Hypothese ins Schwanken bringt, sind Messungen in der
Troposphäre. Diese ist die erste Schicht der
Atmosphäre,
die bis zu 12 km hoch ist. Mit Wetterballons und Satteliten kann man
Messungen in dieser Höhe anstellen.
Nach der Hypothese soll
es hier am wärmsten sein. Denn die Wärme wird durch
die
Treibhausgase hier aufgestaut. Dies ist in der Realität jedoch
nicht der Fall. Die Messungen beider Flugobjekte wurden verglichen
und zeigen beide eindeutig, dass es nicht wärmer, sondern die
Kurve überhaupt nicht mit den Vermutungen
übereinstimmt. Es
wird dort sogar zum Teil leicht kälter.
3
Warum
verändert sich
das
Klima?
Das
letzte Kapitel hat
gezeigt, dass ein wichtiger Teil des anthropogenen Klimawandels, der
des Co2, ins Schwanken geraten ist. Doch was sind die echten
Gründe
für Veränderungen des Klimas? Dies kommt in diesem
Kapitel
zum Ausdruck:
Die wohl wichtigsten Indikatoren für das Klima
kommen aus dem Weltraum. Das bedeutet, die Sonne verändert das
Klima direkt und indirekt.
3.1
Sonnenflecken
Sonnenflecken
sind dunkle
Gebiete auf der Sonne, auf denen es
„kälter“ ist. Die
Temperaturen sind hier über 2000-3000 C°. Gibt es
viele
dieser Flecken, deutet dies auf eine erhöhte
Sonnenaktivität
hin. Somit wird es auf der Erde wärmer.
Circa 1650-1700 hatte
die kleine, schon erwähnte Eiszeit ihren Höhepunkt
erreicht. Grund für diese Kälte war das sogenannte
Maunder-Minimum. Zu dieser Zeit war die Sonne sehr minder aktiv. Es
gab kaum Sonnenflecken. Benannt wurde diese Phase nach dem Forscher
Edward Walter Maunder. Es gibt auf der Sonne nicht konstant viele
Sonnenflecken. Sie treten in einem Zyklus auf, der im Durchscnitt elf
Jahre gibt. Also gibt es alle 11 Jahre sehr viele dieser dunklen
Flecken. Die Länge des Zyklusses schwankt. Dies hat Folgen auf
das globale Klima, wie man in diesem Diagramm sieht:

Zeichnung
3: Deutlich sieht man den Zusammenhang der Länge des solaren
Zyklusses (Rot) und Globaltemperatur (Blau)
Hier
verglichen zwei dänische Forscher die Länge des
solaren Zyklusses mit der Jahresdurchschnittstemperatur. Man erkennt
einen interessanten Zusammenhang. Wie aber die Länge dieses
Zyklusses die Temperatur auf der Erde steuert, ist noch ungewiss, es muss aber einen Zusammenhang geben.
3.2
Kosmische Strahlung
Auch
kosmische Strahlung ist
für das Klima wichtig. Die Strahlung entsteht im Weltraum
durch
Sterne und besteht aus winzigen Teilchen, die zum
größten
Teil Protonen sind. Wenn diese Teilchen auf die Erde treffen,
lösen
diese Kondensationskerne aus. Dadurch wird die Wolkenbildung
angeregt. Bei vermehrter Wolkenbildung wird es auf der Erde
kälter.
Denn sie haben einen kühlenden Effekt, da sie die
Sonnenstrahlen
abschirmen. Hinzu kommt das Magnetfeld der Sonne: Es schirmt die Erde
vor diesen Teilchen ab und funktioniert ähnlich wie das
Erdmagnetfeld. Also wird die Wolkenbildung durch die Stärke
des
Sonnenmagnetfeldes und die Stärke der kosmischen Strahlung
gesteuert.
Das Magnetfeld der Sonne hat sich im 20. Jahrhundert um
das Doppelte verstärkt. Dies bekommen wir jetzt durch eine
Erwärmung zu spüren.

Zeichnung
4: Vergleich zwischen Jahresdurchschnittstemperatur (Blau) und
Änderungen der Stärke der kosmischen Strahlung (Rot)
Ähnlich
wie beim Klima gibt es auch für die Stärke der
kosmischen Strahlung einen Mittelwert. In diesem Diagramm werden die
Schwankungen der Stärke der Strahlung in Prozent angegeben. O%
ist natürlich die erwähnte
Durchschnittsstärke.
4 Die
Auffassung der Menschheit
4.1 Das IPCC
Das
IPCC, oder Intergovernmental Panel on Climate Change, ist eine Organisation der Vereinten
Nationen. Es soll eine Hilfestellung für die Regierungen der
Welt sein, um klimabewusst zu handeln und wurde 1984
gegründet.
Jährlich werden Berichte über das Klimageschehen
geschrieben. Von außen scheint es eine sehr gute
Organisation,
der man durchaus vertrauen kann. Doch der Schein trügt:
- Von
vielen Organisationen oder vom IPCC selbst wird einem oft
erzählt, dass 2500-4500 Wissenschaftler bestätigen,
dass der Mensch eine Klimagefahr ist. Doch nicht alle sind
Wissenschaftler. Nur ein Bruchteil dieser Personen arbeiten wirklich in
der Forschung und/ oder haben ein ein Studium abgeschlossen. Die
meisten jedoch sind Politiker, Organisatoren und Unwissende. Sie
schließen sich den wenigen Forschern an und vertreten diese
Meinung.
- Es wird zu jedem
Bericht eine Liste der Forschern, ob sie wirklich forschen oder nicht,
erstellt. Diese sind der Meinung, dass der Mensch das Klima
schädigt. Bei dieser gibt es ebenfalls ein Problem: Die Leute,
die in der Liste stehen, werden nicht nach ihrer Zustimmung gefragt. So
passiert es, dass Leute, die eigentlich nicht an die
Klimazerstörung glauben, auf diese Liste kommen. Einer dieser
Fälle ist Paul Reiter. Erst durch ein gerichtliches Verfahren
wurde er aus der Liste gestellt. Natürlich tat das IPCC dies
nur mit Wiederwillen. Je länger die Liste ist, desto
vertrauenswürdiger ist das Panel. Da ist dem IPCC egal, ob die
Forscher wirklich zustimmen oder nicht.
- Wie
man gerade erfahren hat, gibt es eine Reihe Wissenschaftler, die
anderer Meinung sind. Auch sie schreiben Artikel für das IPCC,
die jedoch die andere Seite vertritt. Da dies sich negativ auf die
Glaubwürdigkeit des Berichtes auswirkt, werden diese Artikel
zensiert und für die Gesellschaft unzugänglich
gemacht. Trotzdem hatte ein Wisschenschaftler sich dagegen gewehrt. Er
hieß Proffessor Frederick Seitz. Er schrieb in einem Brief an
das „Wall Street Journal“ einige zensierte Passagen
auf, die in der Ausgabe vom 12. Juni 1996 in Öffentlichkeit
gelangen:
- „None
of the studies
cited above has shown clear evidence that we can attribute the observed
[climate] changes to the specific cause of increases in greenhouse
gases.“
- „No study to date
has positively attributed all or part [of the climate change observed
to date] to anthropogenic [man-made] causes.“
- „Any claims of positive detection of significant
climate change are likely to remain controversial until uncertainties
in the total natural variability of the climate system are
reduced.“
- Quelle:http://www.sepp.org/Archive/controv/ipcccont/Item05.htm
Diese
Situation ist äußerst
inakzeptabel.
4.2
Die Gesellschaft
Mittlerweile
ist das Thema
Klimawandel kaum noch wisschenschaftlich. Viele Menschen, die sich im
Bereich Klimawandel engagieren, haben kaum Ahnung über die
wisschenschaftliche Basis. Auch die Medien nutzen den Wandel aus.
Eine Zeitung, die von einer Katastrophe berichtet, scheint
natürlich
viel spannender zu sein, als eine Aufklärung über das
Klima. Je katastrophaler die Meldung ist, desto mehr Menschen kaufen
die Zeitung. Ein wichtiger Begriff und Worthülse ist die
„Klimakatastrohe“. Zeitungen nutzen diesen Begriff
oft im
Zusammenhang mit Naturkatastrophen. Gab es wieder einmal ein schweres
Unwetter, gehört dies zur Klimakatastrophe und der Mensch ist
es
wieder einmal angeblich selber Schuld.
Viele Theorien sind
ebenfalls im Umlauf, die aber überhaupt keinen
wissenschaftlichen Hintergund haben und sehr unwahrscheinlich sind.
Dazu gehört das komplette Abschmelzen der Polarkappen. Dies
soll
folgende Kettenreaktion auslösen. Durch das kalte Wasser
kühlt
der Golfstrom ab und versiegt irgendwann ganz. Dies hat zu Folge,
dass Europa stark abkühlt und eine neue Eiszeit beginnt. Diese
lächerliche Theorie wird allerdings von manchen
Klimaforschern,
die an den anthropogenen Klimawandel glauben, ebenfalls als Unsinn
angesehen, da es seltsam ist, dass es während einer
Erwärmung
eine Eiszeit gibt. Der Klimawandel ist zur Religion
geworden. In unserer Zeit ist es für die normalen Menschen
normal, dass man den anthroprogenen Klimawandel nicht bestreitet.
Trotzdem gibt es einige Wissenschaftler, die dies tun. Sie werden aus
der Gemeinschaft ausgestoßen. Im IPCC nennt man die
Ergebnisse
dieser Forscher als „irrelevant“. Gehört
man nicht zu den
Klimahysteriker, kann man sich auf ein Streitgespräch gefasst
machen. Der anthoprogene Klimawandel ist somit Propaganda.
4.3 Warum das Ganze?
Wie
wir in den vorigen
Kapiteln gesehen haben, ist der wissenschaftliche Hintergrund in den
letzten Jahren gekippt. Doch warum halten die meisten Menschen an der
Theorie fest?
„Die Klimageschichte ist ein
Riesengeschäft“,
heißt es im Film „The Great Global Warming
Swindle“. Denkt
man an das IPCC, oder an die vielen Aktionen zum Thema Klimaschutz.
Sehr viele Menschen arbeiten im Bereich Klimaschutz. Dazu
gehören
natürlich auch die vielen Mitarbeiter von Firmen, die zur
Branche der erneuerbaren Energien gehören. Bricht die gesamte
Sache zusammen, werden viele Menschen arbeitslos.
Quellenverzeichnis
-
Lexikon der Öko-Irrtümer
von Dirk Maxeiner und Michael Miersch
-
The Great Global Climate Change Swindle
-
Die Launische Sonne von Nigel Calder
-
http://www.dimagb.de/info/umwelt/ivum.html
-
Verschidene
Zeitungsartikel und Leserbriefe aus der FAZ
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